Bezugsquellen
Wenn man sich für Ratten als Haustiere entschieden hat oder auch seine vorhandene Rattengruppe vergrößern möchte, stellt sich die Frage, woher man die Tiere bekommt. Hier gibt es einige Möglichkeiten, auf die wir hier eingehen möchten.

Oft führt der Weg in die nächste Zoohandlung, dort werden meist Rattenbabys/-junge angeboten. Diese bestechen natürlich durch ihre Süßheit und ihre Aktivität. Jedoch gibt es vieles, was dagegen spricht, Ratten (oder auch generell Tiere) in einer Zoohandlung zu kaufen:
  • Oft werden die Geschlechter gemischt gehalten, bzw. die Geschlechter zu spät getrennt, so dass man unwissentlich trächtige Tiere bekommt. Statt ein oder zwei Tieren hat man dann plötzlich bis zu 20 Tiere zuhause, die man versorgen und natürlich gut unterbringen muss.
  • Tiere werden als Ware behandelt und möglichst wenig Geld investiert, damit die Gewinnspanne erhalten bleibt. Dies kann sich z. B. in fehlender Betreuung bei Krankheiten, der Futtergabe, der Käfigeinrichtung und auch der Aufzucht der Tiere bemerkbar machen.
  • Die Beratung zu den Tieren ist oft mangelhaft, z. B. werden zu kleine Käfige (für viel zu viel Geld) verkauft.
  • Die Ratten werden extra für den Handel "produziert", das bedeutet mit minimalem Geldeinsatz, soll der Gewinn maximiert werden. Man kann sich vorstellen, dass dies nicht viel mit liebevoller Tierhaltung zu tun hat. Außerdem gibt es in den Tierheimen und Pflegestellen genug Tiere, die auf ein neues Zuhause warten, da müssen nicht noch extra welche "produziert" werden.

Ratten aus dem Tierheim


Ratten aus Pflegestellen und von Notfallvermittlern
 
Notfalldatenbank